JC Flowers und Family-Office angeblich an Kaupthing Luxemburg interessiert

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Die Zukunft der insolventen Kaupthing-Bank in Luxemburg ist weiter unsicher. Der bisherige Interessent, die Libyan Investment Authority, hat sein Angebot zurückgezogen, berichtet die wallonische Zeitung Le Soir.

Nach einem Verhandlunsgmarathon über sieben Monate haben die Araber offenbar aufgegeben. Große Chancen, den Zuschlag für die Tochtergesellschaft der isländischen Pleitebank zu bekommen, gab es nicht mehr, denn die Gläubigerbanken hatten das Übernahmeangebot abgelehnt.

Dem Vernehmen nach gibt es zwei weitere Kaufinteressenten: Zum einen den US-Investor JC Flowers, der mit der Beteiligung an der norddeutschen Landesbank HSH Nordbank und der Münchener Immobilienbank Hypo Real Estate Milliarden verloren hat. Und zum anderen ein Londoner "Family Office" - also eine Gesellschaft, die das Vermögen von schwerreichen, in diesem Fall britischen Familien verwaltet.

Nach Recherchen von Le Soir verlaufen die Verhandlungen konzentriert und nach "angelsächsischem Muster". Eine Lösung werde noch vor dem 8. Juni erwartet, dem Datum, an dem die Gnadenfrist für die Bank ausläuft. Von den Kaupthing-Kunden seien bisher 15.000 mit jeweils 20.000 Euro entschädigt worden.

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