UBS-Sozialplan: Arbeitnehmer verweigern aus Protest Unterschrift

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Die Gespräche um einen Sozialplan für die 51 von Entlassung bedrohten UBS-Mitarbeiter im Großherzogtum liegen auf Eis. Die UBS zählte zuletzt 468 Beschäftigte in Luxemburg.

Kurz vor der Unterschrift des Sozialplanes wurde den Arbeitnehmervertretern "die hinterhältige und illegale Absicht der Bank, 4 Personalvertreter, die den Sozialplan mit verhandelt haben zu entlassen, mitgeteilt", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Gewerkschaften Aleba, OGBL und dem UBS-Betriebsrat.

Dieses "skandalöse Verhalten der Bank und ihrer Rechtsberatung" habe es den Arbeitnehmervertretern nicht erlaubt, den Plan am heutigen Tage zu unterschreiben, hieß es weiter.

Die Arbeitnehmervertreter forderten die Arbeitgeber auf, "die luxemburgischen Gesetze zu respektieren, und ihre Vorgehensweise bis zu einer Krisensitzung die auf den 24. Juni 2009 fixiert wurde, rückgängig" zu machen.

Die Entlassungen stehen im Zusammenhang mit dem Abbau von weltweit 8.700 Stellen, die der seit drei Monaten amtierende Konzernchef Oswald Grübel angekündigt hat.

In einer Stellungnahme teilte die UBS mit: "UBS hält sich bei all ihrem Handeln an rechtliche und regulatorische Vorgaben. Die Verhandlungen zum Sozialplan sind unter hohem Zeitdruck verlaufen, und eine fruehere Information an die Personalvertreter wäre besser gewesen. Wir sind zuversichtlich, mit den Sozialpartnern am 24. Juni eine einvernehmliche Lösung zu finden."

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