Deutsche Bank-Chef zum ABBL-Präsidenten gewählt

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Erstmals in der Geschichte der Großherzogtums sitzt ein Nicht-Luxemburger der Bankenvereinigung ABBL vor. Die Interessenvertreter der Finanzwirtschaft wählten den Chef der Deutschen Bank in Luxemburg Ernst-Wilhelm Contzen zum neuen Präsidenten.

Bereits im ersten Wahlgang konnte Contzen knapp zwei Drittel der Stimmen auf sich vereinigen. Der Herausforderer Carlo Thill von BGL BNP Paribas Luxemburg erhielt als Trostpreis das Amt des Vizepräsidenten.

Bei seiner Antrittsrede kündigte Contzen an, die ABBL aktiver in der Öffentlichkeit zu vertreten: "Wir als ABBL haben nicht genug Kommunikation betrieben. Es ist ein großer Fehler, nicht zur Presse zu sprechen."

Auch gegenüber der Politik will Contzen engagierter auftreten: "Ich habe gehört, wir dürfen einmal pro Jahr bei der Politik vorsprechen. Darin sehe ich meine Aufgabe nicht. Ich muss in einem ständigen Kontakt mit dem Finanzminister stehen."

Mit der Kampfabstimmung hat die Bankenvereinigung Neuland betreten. Bislang hatte sich der Verwaltungsrat der Interessenvertretung immer im Vorfeld auf einen Kandidaten geeinigt. Die Amtszeit des Präsidenten beträgt zwei Jahre. In der ABBL sind 139 Finanzdienstleister aus dem Großherzogtum vertreten.

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