Aleba: 100 Mitarbeiter bei Sal. Oppenheim müssen gehen

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Die Übernahme der Privatbank Sal. Oppenheim durch die Deutsche Bank führt auch in Luxemburg zu einem kräftigen Personalabbau. Laut einem Sprecher der Bankgewerkschaft Aleba sollen im Großherzogtum 100 Stellen wegfallen, wovon 60 im Rahmen eines Sozialplans abgebaut werden sollen.

Die ehemals größte Privatbank Europas hatte in Luxemburg ihre Holding sowie Aktivitäten im Private Banking, Asset Management und Depotbankengeschäft unterhalten. Insgesamt sind bis zu der endgültigen Übernahme des strauchelnden Instituts durch die Deutsche Bank Mitte März rund 500 Mitarbeiter beschäftigt worden.

Die Deutsche Bank hatte indes angekündigt, ihr Luxemburger Private Banking mit dem Sal. Oppenheims zusammenzulegen sowie das Depotbankengeschäft und das Asset Management fortzuführen.

Noch im März hatte sich die Deutsche Bank vollmundig zum Standort Luxemburg bekannt: "Als einer der führenden europäischen Finanzplätze ist Luxemburg ein fester Bestandteil unserer Geschäftsaktivitäten und Plattform für weiteres Wachstum unserer institutionellen Vermögensverwaltung", teilte der Sal. Oppenheim-Verwaltungsratsvorsitzende Wilhelm Haller damals mit.

Die Verhandlungen über den Abbau der 100 Arbeitsplätze bei Sal. Oppenheim werden nach Aleba-Angaben am morgigen Dienstag (11. Mai) beginnen.

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